Bis Samstag sind Regen- oder Schauerperioden zu erwarten, die mitunter heftig und von Gewittern begleitet sein können, vor allem am Freitag, erklärt das Portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre(IPMA) und fügt hinzu, dass sich das Tiefdruckgebiet am Ende des heutigen Tages westlich der Iberischen Halbinsel positionieren und langsam nach Norden ziehen wird.
Außerdem werden schwache bis mäßige Südwinde vorhergesagt, die sich an der Küste und im Hochland zu mäßigen bis starken Winden mit Böen von bis zu 70 Kilometern pro Stunde (km/h) ab Ende des Tages verstärken werden, sowie Schneefall an den höchsten Punkten der Serra da Estrela und starke Meeresbewegungen.
Diese Situation veranlasste die IPMA, für die Bezirke Faro, Setúbal, Lissabon, Leiria, Beja und Coimbra zwischen heute 21 Uhr und Freitag 15 Uhr eine gelbe Warnung vor starken Winden aus Süd/Südost mit Böen von bis zu 80 km/h, insbesondere an der Küste, herauszugeben.
Auch die 18 Bezirke auf dem Festland wurden von der IPMA wegen der teilweise heftigen, von Gewittern begleiteten Regenfälle auf den Zeitraum zwischen 12 und 18 Uhr am Freitag gesetzt.
Außerdem werden die Bezirke Setúbal, Lissabon, Leiria und Beja heute zwischen 9 und 21 Uhr und Faro bis Freitag um 21 Uhr betroffen sein, da starke Meeresbewegungen mit Südwestwellen von 4 bis 4,5 Metern vorhergesagt werden.
Der Archipel von Madeira wird auch vom Durchzug des Tiefdruckgebiets Núria betroffen sein, für das bis Freitag um Mitternacht eine gelbe Windwarnung mit Böen von bis zu 120 km/h in den Bergregionen gilt.
Für den Rest des Archipels gilt bis Freitag 6 Uhr morgens eine gelbe Warnung, insbesondere wegen Niederschlägen, Wind und rauer See.