Portugal steht seit Donnerstag unter dem Einfluss des Tiefs Nuria, das zu Warnungen vor starkem Wind, Regen und rauer See geführt hat.
Gegenüber der Nachrichtenagentur Lusa sagte Paulo Santos von ANEPC, dass es keine Berichte über Opfer, schwere Unfälle oder gesperrte Straßen gebe und dass die Halbinsel Setúbal am stärksten von dem Unwetter betroffen sei.
"Die Nacht verlief einigermaßen normal, wenn man bedenkt, was erwartet wurde. Wir hatten 43 Vorfälle, die meisten davon auf der Halbinsel Setúbal mit 11, sieben im Großraum Lissabon, sieben in Faro und vier in der Region Coimbra, der Rest verteilte sich auf andere Regionen", sagte er.
Aufgrund der schlechten Wettervorhersage hat das portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre(IPMA) die Bezirke Faro, Setúbal, Lissabon, Leiria, Beja und Coimbra (bis heute 15 Uhr) wegen starker Süd-/Südostwinde mit Böen von bis zu 80 km/h, insbesondere an der Küste, unter gelbe Warnung gestellt.
Die IPMA hat heute auch die 18 Bezirke des Festlandes wegen der teilweise heftigen Regenfälle, die von Gewittern begleitet werden, unter gelbe Warnung gestellt.
Auch die Bezirke Setúbal, Lissabon, Leiria, Beja und Faro bleiben bis zum Ende des heutigen Tages aufgrund der Vorhersage von starker Meeresbewegung, mit südwestlichen Wellen von 4 bis 4,5 Metern.
Der Archipel von Madeira ist ebenfalls vom Durchzug des Tiefs Nuria betroffen, und die IPMA hat für heute eine gelbe Warnung vor Wind mit Böen, die in den Bergregionen 120 km/h erreichen können, und Regen herausgegeben.