Trotz des Rückgangs der Übernachtungszahlen stiegen die Einnahmen: Die Gesamteinnahmen lagen mit 287,7 Millionen Euro um 4 % über denen des Vorjahreszeitraums, während die Einnahmen aus der Beherbergung um 3,4 % auf 208,8 Millionen stiegen.
Nach Angaben des Nationalen Instituts für Statistik (INE) verzeichneten die Übernachtungen von Inländern einen Rückgang um 0,8 %, nachdem sie im Januar um 11 % auf 1,4 Millionen gestiegen waren. Die Übernachtungen von Nichtinländern gingen um 3,3 % zurück, während sie im Januar noch um 3,9 % gestiegen waren und insgesamt 2,8 Millionen betrugen.
Das INE erklärt diese Entwicklung mit der Struktur des Kalenders, d.h. einerseits mit der Auswirkung der mit dem Karneval verbundenen Ferienzeit, die dieses Jahr im März stattfand, während sie im Vorjahr auf den Februar konzentriert war". Andererseits hatte der Monat Februar in diesem Jahr einen Tag weniger als im Vorjahr, da 2024 ein Schaltjahr war, stellt das nationale Statistikamt ebenfalls fest.
Führende Märkte
Was die Märkte anbelangt, so ist der britische Markt mit 16,4 % aller Übernachtungen von Nichtinländern weiterhin führend, trotz eines Rückgangs von 7,5 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Es folgen der deutsche Markt mit einem Anteil von 11,2 % und der spanische Markt mit einem Anteil von 8,3 %.
In der Gruppe der zehn wichtigsten Ausgabemärkte im Februar war der polnische Markt der einzige, der ein Wachstum verzeichnete (+23,2%). Bei den Rückgängen sticht laut INE der brasilianische Markt mit einem Minus von 18,9 % hervor.
Im Februar stellte das INE fest, dass die Regionen unterschiedliche Entwicklungen bei den Übernachtungen verzeichneten, wobei die größten Zuwächse auf der Halbinsel Setúbal (+7,8%) und in der Autonomen Region der Azoren (+5,1%) zu verzeichnen waren. Der Westen und das Tejo-Tal verzeichneten den stärksten Rückgang (-7,1%), gefolgt vom Großraum Lissabon (-5,6%) und der Algarve (-5,1%).
Das durchschnittliche Einkommen pro verfügbarem Zimmer lag bei 39,6 Euro (+4,5%) und das durchschnittliche Einkommen pro belegtem Zimmer erreichte 87,9 Euro (+4,9%).